Experte Christoph Magnussen

Christoph Magnussen

CEO von Blackboat

Nach seinem Studium in St. Gallen hat Christoph Magnussen neben einer Social Media Agentur und einem eCommerce Startup eine Beratung mit Schwerpunkt Technologie und Cloud aufgebaut. Ziel ist es, Produktivität durch verbesserte Kollaboration zu steigern und die digitale Transformation zu beschleunigen.

#CloudCollaboration #FutureOfWork #Produktivität

„No Cloud Policy“? In 10 Jahren werden wir darüber lachen wie über die „No Internet Policy“

No Cloud Policy? In 10 Jahren werden wir darüber lachen wie über die „No Internet Policy“

Wenn es darum geht wettbewerbsfähig zu bleiben, führt kein Weg an der Cloud vorbei. Denn moderne Cloud Tools bieten viele Vorteile, was interne Zusammenarbeit betrifft. Wie noch vor einigen Jahrzehnten die E-Mail eine Beschleunigung für den Informationsaustausch war, so sind es heute neue Tools, die sicherstellen, dass auf Veränderungen im Markt schneller reagiert werden kann. Es gibt keine Branche, die sich diesem Trend der neuen digitalen, extrem schnellen Kommunikation entziehen kann.

Allerdings haben viele Unternehmen nach wie vor Bedenken, was die „Sicherheit“ von Cloud Tools betrifft. Nun sollte hier zwischen Datenschutz und Datensicherheit unterschieden werden. Dass der Datenschutz erfüllt werden muss, steht außer Frage, und das ist mit etablierten Cloud-Lösungen auch ohne Probleme möglich.

Sicherheit darf nicht auf Emotionen beruhen

Sicherheit bedeutet, die Daten werden so gespeichert und verwendet, dass sie nicht von konkurrenten, Hackern oder anderen parteien, die uns Schaden zufügen wollen, ent- wendet werden können.

„Sicherheit bedeutet, die Daten werden so gespeichert und verwendet, dass sie nicht von Konkurrenten, Hackern oder anderen Parteien, die uns Schaden zufügen wollen, entwendet werden können.“

Und hier beginnt der emotionale Teil der Diskussion. „Auf unseren Server im Büro kann von außen nur über VPN-Verbindung zugegriffen werden. Cloud geht gar nicht.“ Diese Lösung ist solange sicher, wie der Serverraum nicht auch noch als Lager für Kopierpapier benutzt wird, an den jeder herankommt. Oder Mitarbeiter aufgrund der „lästigen und langsamen Einwahl“ in das VPN Netzwerk nicht dann doch ihre privaten Gmail-Accounts für den „dringenden Versand der Präsentation“ benutzen.

Wenn man sich nun die rationale Frage stellt, ob der eigene Serverraum sicherer ist als die von einem großen Cloud Provider verteilt gespeicherten, verschlüsselten Datenträger, dann bekommt die Diskussion neuen Schwung. Die Frage ist nämlich oft sehr klar zu beantworten. Wer jetzt immer noch zögert, der kann mir gerne eine E-Mail schreiben. Ich gehe davon aus, dass diese dann A) unverschlüsselt versendet wird und B) das unternehmensinterne Netzwerk verlässt und daher auf verschiedenen Servern zwischengespeichert wird. Das liegt in der Natur der E-Mail. Aber die gibt es ja schon so lange, dann muss die doch gut sein. Das werden unsere Kinder über die Cloud dann auch sagen.

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